Typisch norddeutscher Sommer

 

Mein Bild passt jetzt so gar nicht zum Wetter, ein heute aufgenommenes Bild wäre aber zu düster und zu traurig geworden.

Eigentlich haben wir in diesem Jahr nach 3 Jahren wieder den ersten typisch norddeutschen Sommer, wechselhaft in Temperaturen und Regenfällen. 

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Viele meiner Mitmenschen sind der Meinung das wir noch nie so einen miesen Sommer hatten aber ich habe das ganz anders in Erinnerung.

Zum Beispiel viele total verregnete Kieler Wochen und in jüngeren, wilderen Jahren total abgesoffene Zelte und klamme Klamotten auf Open Airs, in vielen Fällen sind wir schon nass angekommen.

Die Natur wird sich, nach den Dürreperioden der letzten drei Jahre, auf jeden Fall über den Regen freuen!

Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Klamotten 😉

Stachelbeerkuchen einfach und schnell

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Zutaten:

600 g Stachelbeeren 

160 g Zucker

90 g Margarine

1 gr. Ei

260 g Weizenmehl

125 ml Milch

2 Tl. Backpulver

Wenn man es mag 1 Tl. Zimt, Vanillezucker und zwei El gehackte Nüsse z.B. Mandeln/Haselnuss

Ofen Unter/Oberhitze 170° vorheizen, Einschub Mitte, Form einfetten

Die Stachelbeeren mit einem El. Zucker vermengen und ziehen lassen. Das Mehl mit dem Backpulver, Zimt, gehackte Nüsse mischen.

Die Margarine mit dem restlichen Zucker, Vanillezucker und dem Ei schaumig schlagen.

Die Mischung aus Mehl/Backpulver/Zimt/Nüsse abwechselnd mit der Milch unter die Schaummasse mixen bis man einen glatten Rührteig hat.

Den fertigen Teig in die gefettete Form geben und die Stachelbeeren darauf verteilen.

Im vorgeheizten Backofen 50 – 60 min. backen.

Alternativ kann man statt Stachelbeeren auch Apfel in Spalten, Johannisbeeren oder tief gefrorene Beeren verwenden.

Aquarium auf Fehmarn

Im Februar, also kurz vor Corona, haben wir ein schönes Wochenende auf der Insel Fehmarn verbracht. Viel frische Luft an der stürmischen See und ein Besuch im Aquarium durfte dabei natürlich nicht fehlen.

Schön finde ich es nicht wenn Haie im Aquarium gehalten werden, imposant war der Sandtigerhai aber doch, ganz ruhig lag er hinter der Scheibe und beobachtete uns Besucher.

Ackerschachtelhalm

Zu den größten Schrecken jedes Gärtners, wenn es um Beikraut/Unkraut geht, gehört der Ackerschachtelhalm.

Fühlt sich der Ackerschachtelhalm im Garten heimisch, kommt man nicht mehr dagegen an weil er sich nicht nur unterirdisch sondern auch über der Erde durch Sporen vermehrt.

Die Sporen sind im Frühjahr gefährlich, dann zeigt sich der Ackerschachtelhalm nicht mit grünen sondern mit braunen Stängeln.

Im Grunde genommen ist die Ausbreitung vom Schachtelhalm ein Zeichen dafür das der Boden zu sauer ist und Wasser nicht richtig ablaufen kann.

Die Hauptwurzeln des Ackerschachtelhalms befinden sich bis zu 2 Metern unter der Erde, so bleibt uns Gärtnern nur die Möglichkeit so tief wie möglich auszustechen oder dem Halm die Standorte so unangenehm wie möglich zu machen.

Tja und da sind wir jetzt dran und die Vorarbeit hat es in sich. Zuerst muss alles an Ackerschachtelhalm so tief wie möglich ausgestochen werden, danach wenn die Fläche frei und sauber ist kommt eine Schicht Gartenkalk drüber. Der Kalk soll dafür sorgen das dem Boden die überschüssige Säure genommen wird, also neutraliesieren.

Durch die Bearbeitung wird der Boden gleichzeitig aufgelockert und das überschüssige Wasser kann besser ablaufen.

Die Prozedur werden wir in diesem Jahr im Spätherbst noch einmal wiederholen, also wieder säubern und kalken. Im nächsten Frühjahr sähen wir dann Lupine aus, die Pfahlwurzeln sollen auch wieder die Erde auflockern, danach muss man sehen ob die Vorarbeit ausreicht.

Corona in Kiel

Jetzt hat es uns Kieler Sprotten auch erwischt, Kiel ist voraussichtlich bis zum 19.04. lahmgelegt.
Sportcenter, viele Restaurants, Bars, Schwimmhallen haben geschlossen, alle Veranstaltungen sind abgesagt und die Kreuzfahrtschiffe laufen nicht mehr aus und es kommen auch keine mehr rein.
Die Leute drehen förmlich ab, bei Konserven zum Teil leere Regale und vor allem Toilettenpapier/ Küchenrolle wird gekauft wie irre.
An bestimmten Lebensmitteln habe ich schon immer einen Vorrat für knapp 2 Wochen, Mehl/Hefe und verschiedene Körner damit ich Brot backen kann, Mehl und Hartweizen Grieß für Nudeln und Maultaschen, Reis, Kaffee/Tee, Salz, Zucker und Gewürze natürlich.
Fleisch essen wir meistens nur Sonntags, es kommt auch mal vor das wir zweimal in der Woche Fleisch essen, eher selten.
Für gut drei Monate habe ich Fleisch/Fisch auf Vorrat.
Mischgemüse habe ich auch viel eingefroren und ich habe auch noch 8 Gläser eingekochtes Letscho vom letzten Jahr, also alles vollkommen im grünen Bereich.

Richtig schlimm finde ich das Desinfektionsmittel und sogar sterile Kleidung aus Krankenhäusern oder Kindergärten gestohlen werden um Geld damit zu machen. In meinem Edeka Markt stand im Eingangsbereich schon immer ein Kasten mit feuchten Tüchern um Hände und Einkaufswagen zu desinfizieren, sogar der wurde gestohlen.

Was jetzt bereits in Kiel geschlossen ist

Ohne Bild ist ein Post einfach zu trocken 😉 Windmühle mit Museum auf Fehmarn.

Die Gartensaison

ist eingeleitet, jedenfalls bei uns im Schrebergarten, zuhause warte ich noch ein bisschen.
Vor drei Wochen habe ich eines unserer Pyramiden Beete vom Unkraut befreit, tief aufgelockert und Rinderdung eingearbeitet.
Montag habe ich dann den ersten Beutel Steckzwiebeln, Stuttgarter Riesen, gesteckt.
Damit die Riesen schneller anwachsen hatte ich sie in der Nacht von Sonntag auf Montag in Wasser eingeweicht.
Einen Beutel Riesen habe ich noch, falls es also doch noch winterlich werden sollte kann ich nachstecken, ist aber wahrscheinlich nicht nötig weil die Riesen nicht so sehr kälteempfindlich sind.
Den zweiten Beutel Steckzwiebeln brauchen wir aber auf jeden Fall noch weil wir im Garten Zwiebeln als zusätzlichen Schutz gegen Schnecken verwenden.
Offensichtlich mögen die kleinen Kriecher mit der Raspelzunge Zwiebeln nicht.

Zahncreme Alternative 1

Der Hauptgrund dafür das ich entschieden habe meine Zahncreme selber zu machen, ist der, das fast alle Zahncremes in Supermärkten oder Drogerien  Mikroplastik enthalten.
Mikroplastik ist mit Sicherheit weder für unseren Körper noch für die Umwelt gut.
Mein Zahnarzt sagt das man gar keine Zahncreme für die Zahnpflege braucht, anständig putzen und Zwischenraumbürsten benutzen reicht vollkommen aus.
Habe ich auch mal versucht, mit japanischem Heilpflanzenöl im Putzwasser 😉 aber ich hatte immer das Gefühl das etwas fehlt.
Heute stelle ich eine schnell gemachte Alternative vor, vielleicht ist sie ja was für interessierte, ich habe mich allerdings aus zwei Gründen dagegen entschieden, nachdem ich die Creme verbraucht hatte.
1. einer der Inhaltsstoffe ist Kokosfett
2. durch das Kokosfett reichte das gründliche ausspülen der Bürsten nicht mehr und ich musste die Bürsten immer mit Seife auswaschen.

Zutaten:
4 Esslöffel Kokosfett
2 – 3 Esslöffel Natron
Minze oder japanisches Heilpflanzenöl

Kokosfett auf ganz kleiner Stufe auflösen, dauert vielleicht drei/vier Minuten.
Anschließend Natron und Öl untermischen.
Noch warm in ein Glas mit Deckel füllen und beim abkühlen öfter mal umrühren weil das Natron sonst nach unten sackt.