Zahncreme Alternative 1

Der Hauptgrund dafür das ich entschieden habe meine Zahncreme selber zu machen, ist der, das fast alle Zahncremes in Supermärkten oder Drogerien  Mikroplastik enthalten.
Mikroplastik ist mit Sicherheit weder für unseren Körper noch für die Umwelt gut.
Mein Zahnarzt sagt das man gar keine Zahncreme für die Zahnpflege braucht, anständig putzen und Zwischenraumbürsten benutzen reicht vollkommen aus.
Habe ich auch mal versucht, mit japanischem Heilpflanzenöl im Putzwasser 😉 aber ich hatte immer das Gefühl das etwas fehlt.
Heute stelle ich eine schnell gemachte Alternative vor, vielleicht ist sie ja was für interessierte, ich habe mich allerdings aus zwei Gründen dagegen entschieden, nachdem ich die Creme verbraucht hatte.
1. einer der Inhaltsstoffe ist Kokosfett
2. durch das Kokosfett reichte das gründliche ausspülen der Bürsten nicht mehr und ich musste die Bürsten immer mit Seife auswaschen.

Zutaten:
4 Esslöffel Kokosfett
2 – 3 Esslöffel Natron
Minze oder japanisches Heilpflanzenöl

Kokosfett auf ganz kleiner Stufe auflösen, dauert vielleicht drei/vier Minuten.
Anschließend Natron und Öl untermischen.
Noch warm in ein Glas mit Deckel füllen und beim abkühlen öfter mal umrühren weil das Natron sonst nach unten sackt.

Körperpflege

An meine Haut  kommt nur Olivenöl, Salz und Honig, könnte fast ein Werbespruch sein und ähnliches gibt es ja auch schon lange “ An meine Haut lasse ich nur Wasser und CD“.
Gekaufte Körper Cremes benutze ich schon Jahre nicht mehr, statt dessen mache ich einmal in der Woche eine Mischung aus 3 – 4 Esslöffel Olivenöl, 1 Teelöffel Salz  und 2 Teelöffel Honig.
Nach dem Duschen verteilt man die Mischung auf den ganzen Körper, danach nochmal kurz abspülen und dann mit dem Handtuch die Haut nur trocken tupfen.
Bei mir reicht es wie gesagt einmal in der Woche, könnte mit daran liegen das ich keine Seife mit Parfüm benutze, dann trocknet die Haut nicht so schnell aus.

Eine Dusch oder Badewannen Matte aber besser vorher rausnehmen weil man sonst damit kämpft das Öl wieder runter zu bekommen 😉 ich weiß wovon ich rede da habe ich schon Lehrgeld gezahlt.

Putzmittel

Bis vor 7 Jahren hatte ich noch viele verschiedene Putzmittel weil ich der Meinung war das ich die alle brauche.
Dann habe ich mal eine Doku gesehen in der es um die Trinkwasseraufbereitung ging, also der Weg durch den Abfluss in die Kläranlage und geklärt wieder dem Kreislauf über Seen und Flüsse zugeführt.
Da ist mir erst so richtig klar geworden das wir unser Abwasser auch irgendwann wieder als Trinkwasser zurück bekommen und wie viele Arbeitsgänge dahinterstecken um überhaupt zu gutem Trinkwasser zu kommen.
Danach habe ich mich damit beschäftigt was ich anstelle von gekauften Mitteln, die ja auch zum Teil aus sehr giftigen Zusammensetzungen bestehen, verwenden kann.
Heute besteht mein Putzmittel Sortiment  nur noch aus Essigessenz, Natron, Geschirrspülmittel und Wasser.
Fenster und Spiegel putze ich mit Wasser, ein Spritzer Spülmittel und 150 – 200 ml Essigessenz.
Im Bad ( WC, Waschbecken, Dusche ) verwende ich pure Essigessenz, wenn die Fugen an den Kacheln dunkel werden benutze ich Natron und eine alte Zahnbürste oder auch mal Backpulver.
Laminat wische ich nur mit Spülmittel, Fliesen wieder mit Essigessenz, Wasser und Spülmittel.
Für die Küchenschränke habe ich eine Sprühflasche mit selbst gemachtem Essigreiniger bestehend aus Essigessenz, Wasser und Spülmittel.